Pistolenschützen Wald


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Chronik

Da leider keine verbindlichen Unterlagen aus der damaligen Zeit vorhanden sind, können Angaben nur aus erzählungen ehemaliger leider schon verstorbener Mitglieder wiedergegeben werden und sind mit einem * gekennzeichnet

1931*

Unter der Leitung von Hans Bräm schliessen sich einige Offiziere zusammen um das ausserdienstliche Schiesstraining mit Revolver und Pistole auszuüben und legen den Grundstein für die Pistolensektion. Statuten gab es keine und war ja auch kein anerkannter Verein. Geschossen wurde auf dem Militärstand Bäretswil.

1935*

Die inzwischenmit einem zuwachs von Mitgliedern angewachsene Gruppe beschliesst dem damaligen MSV Wald als Untersektion beizutreten. Um den zur damaligen Zeit langen Weg nach Bäretswil su sparen wurde in einer stillgelegten Kiesgrube nahe der 300 m Schiessanlage ein Feldstand eingerichtet.

1937*

Die Oistolensektion wird Mitglied des Schweiz. Revolver und Pistolenschützen-Verbandes

1938

Planung einer Schiessanlage bei der 300m Schiessanlage, wird aber aus Sicherheitsgründen und Einsprachen des Landbesitzers eingestellt.

1945

Emil Egli Besitzer der Mosterei verkauft dem Schützenverein ein Stück Land (dem jetzigen Standort) ein Stück Land um darauf einen 50m Schiessstand zu errichten.

1947

Baubeginn der Anlage mit 6 Zugscheiben

1948

Die fertig gestellt Anlage ist bezugsbereit

1970

Die Planung einer Laufscheibenanlage wird in Angriff genommen muss dann aber wegen Unstimmigkeiten wieder aufgegeben werden

1980

Den 4 Schützenvereinen inkl. Pistolensektion wird vom Gemeinderat vorgeschlagen, dass die Gemeine sämtliche vereine in der GESA einkaufen würde. Dieser Vorschlag wird aber von allen Beteiligten abgelehnt.

1982

Nachdem nun bekannt geworden ist, dass auch die 50m Schiessanlage in Rüti geschlossen wird und die Schützen ihre Schiesstätigkeit in der Gesa weiteführen müssen, wird von derselben Sektion erwähnt, dass die nicht mehr benützte Laufscheibenanlage ev. verkauft würde. Die PS Wald nimmt dies zum Anlass wieder einmal über eine Laufscheibenanlage zu dikutieren.

1983

Die Scheibentransport-Anlage in Rüti wird der PS Wald zu einem günstigen Preis zum Kauf angeboten. Da noch mehrere Vereine Interesse an dieser Anlage zeigen wird sie kurzerhand reserviert.

1984

Die PS Wald erhält den Zuschlag und kann die Anlage für Fr. 4000.-- kaufen. Der Vorstand wird über diesen Kauf informiert und erteilt der PS Wald den Auftrag einen Bau-und Finanzierungsplan zu erstellen. Sofort wird mit der Planung begonnen

1985

In diesem Jahr wird die Pistolensektion 60 Jahre alt.Dieses Ereignis wird mit einem Ausflug und anschliessendem grosszügigen Buffet im Schützehaus Neuholz ausgiebig gefeiert. Am 6. September wird an einen ausserordentlichen GV ein fertiger Bau und Finazierungsplan vorgestellt. Die GV beschliesst einstimmig dass diese Anlage erstellt werden soll.
Am 7. September 07.30 Uhr wird mit den Ausbrucharbeiten begonnen.

1986

Nach beinahe 7 Monaten Bauzeit in reiner Frohnarbeit ca. 2000 Std. und der Mithilfe der Mitglieder der PS Wald und der Sportschützen ist die Anlage Ende Februar zur Abnahme bereit. Der Eidg. Schiessoffizier für den Betrieb frei. Zwar ist die Anlage teilweise noch eine Baustelle aber trotzdem kann das Eröffnungsschiessen durchgeführt werden bis zum Sommer ist das Schützenhaus fertig gestellt.

1987

Erstmals in der Geschichte der PS Wald kann ein grösserer Schiessanlass organisiert werden.
Mit etwas Verspätung wird das "Jubiläumsschiessen" erfolgreich durchgeführt.

1989

Fusion des Schützenvereins Wald mit dem Schützeverein Laupen Güntisberg zur Scgützengesellschaft Wald-Laupen.
Im gleichen Jahr wird das "Standweih-Schiessen erfolgreich durchgeführt.

1991

Die Schützen der PS Wald-Laupen sind unzufrieden mit dem Verhältnis zum Mutterverein. Es wird schliesslich beschlossen sich von der SG zu trennen und eigene Wege zu beschreiten.

1992

Die Mitglieder der Pistolensektion beschliessen nam 11. September im Rest. Talegg die endgültige Trennung von der SG Wald-Laupen. Es wird die Pistolenschützen Wald gegründet. Das Inventar wird dem neuen Verein überschrieben und die Schiessanlage für Fr. 1.-- auf 50 Jahre im Baurecht vermietet.

1993

Bei sehr grosser Beteiligung wird das Gründungsschiessen durchgeführt. Die Festwirtschaft und das Büro kann in der grossen Garage im Neubau des Getränkehandels E.Egli betrieben werden.

1993

Mit einem Grossaufmarsch von 321 Schützen wurde das Gründungsschiessen besucht.
Im gleichen Jahr entschloss man sich ein alljährlich wiederkehrenden Schiessanlass auf die Beine zu stellen. Das gegründete OK hatte den Auftrag einen passenden Namen zu finden und den Anlass zu organisieren. Man einigte sich auf den Namen "Windeggschiessen" welches einen Sektionswettkampf und ein Auszahlungsstich enthalten soll.

1993

Die 10m Anlage in Laupen kann in Betrieb genommen werden

1994

Das 1. Windeggschiessen wird durchgeführt,und entwickelt sich zu einem traditionellen und bei den Schützen beliebter Schiessanlass

1998 - 1999

Die neue Schützenstube wird in reiner Frohnarbeit gebaut.

2002

Der amtierende Vereispräsident unternimmt einen Vorstoss für den Bau einer 25m Schiessanlage, wurde dann aber wieder aufgegeben.
Da leider nur wenige Protokolle und fast keine Unterlagen vorhanden sind, kann nicht mehr eruirt werden aus welchen Gründen diese Projekt fallengelassen wurde.

2014

Der Neubau einer 25m Schiessanlage wird ins Auge gefasst. Eine Machbarkeitsstudie soll erstellt werden.
In Gegenwart des ESO wird das Gelände begutachtet und als Machbar beurteilt. In Anbetracht der bevorstehenden Sanierung
des Kugelfangs und die Ungewissheit des Ergebnisses der Untersuchung wird der Neubau vorläuffig zurückgestellt zumal die Laufscheiben ebenfalls erneuert werden müssen.

2015

Die Gemeinde Wald erklärt, dass sie die Sanierung sämtlicher Kugelfänge übernehmen wird. Die Untersuchnug des Kugefanges zieht sich in die Länge weil das AVEL das Ergebnis nicht akezeptiert. Kurz vor Winterbeginn werden die Vorgaben des AVEL ausgeführt. Nun heisst es bis zum Frühling abwarten, sollten keine Schwermetalle gefunden werden, muss nicht saniert werden. Die künstlichen Kugelfänge können dann zusammen mit der Erneuerung der Laufscheiben in Angriff genommen werden. Auch die Planung der 25m Schiessanlage kann dann vorwärtsgetrieben werden.

2017

Endlich ist die Verfügung eingetroffen. Der Kugelfang muss nicht saniert werdem die Planung wird vorangetrieben, sodass spätestens 2018 mit der Montage der Kugelfänge begonnen werden kann. Da der Biathlon diese Anlage ebenfalls benützt, müssen die Kugelfangkästen verbreitert werden.
Ebenfalls wurde die dringend notwendige 25m Anlage wieder in Angriff genommen. Diese Vorhaben dürfte wohl sehr schwierig werden, da wegen der Bachuferzone und neuen Vorschriften Probleme auftauchen könnten. Es ist nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen des Wasserbauamtes des Kantons ein Ausnahmebewilligung erteilen werden. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


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